Gymnasium (Klassen 5-12)

charpa11jpg Herr Dr. Ulrich Charpa
Leiter des billingualen Gymnasiums
Das Gymnasium zielt auf die zuverlässige Entwicklung von Fähigkeiten ab, die lebenslanges Lernen in globalen Kontexten ermöglichen. Daneben schafft es die inhaltlichen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und/oder einer Berufsausbildung, in denen sich die individuellen Möglichkeiten weiter entfalten.

Das bilinguale Gymnasium der Internationalen Friedensschule Köln / Cologne International School führt zweierlei zusammen:

Zum einen ist unser Gymnasium eine besondere Schule:
Das Gymnasium bietet außer den geläufigen Fachangeboten zahlreiche Möglichkeiten, Schwerpunkte zu setzen, sei es im sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Bereich, sei es in musischen Fächern. Angeboten werden an Sprachen außer dem Englischen, das auf verschiedenen Ebenen im Gymnasium eine bedeutende Rolle spielt, z. B. Französisch, Spanisch, Mandarin, Niederländisch, Latein und Hebräisch. Bilingualität im formalen Sinne findet statt, indem Fächer wie Erdkunde, Geschichte und Sozialwissenschaften englisch unterrichtet werden. Wenigstens genauso wichtig ist aber die Möglichkeit, das eigene Englisch über die Wahrnehmung besonderer englischsprachige Angebote in bis zu sechs ergänzenden Wochenstunden zu verbessern. Von großer Bedeutung sind die musische Rahmung in bildnerischen Projekten sowie das weitgespannte Instrumentalangebot, das neben Einzelausbildung verschiedene Typen des Musizierens in Ensembles umfasst. Es gibt neben dem engeren Wahlbereich für Schulfächer auch ein persönliches Anreicherungsprogramm mit Dutzenden von Einzelkursen, die sämtliche schulische sowie zahlreiche außerschulische Wissensbereiche berühren.

Das Gymnasium schafft in vielfältiger Gestalt Möglichkeiten des selbstbestimmten und des angeleiteten Lernens. Die Schüler sind in der Sekundarstufe I in Lerngruppen von maximal 15 Schülern organisiert, wobei der Unterricht sich in manchen Fällen bis zur Einzelbetreuung fächert. So gewinnt der Leitgedanke des individuellen Entfaltens (‚Werde Du‘) schulische Realität. In diesen Zusammenhang gehören auch die verschiedenen Formen des sog. Lernbüros, wo Differenzen des Lernstandes und der Lerngeschwindigkeit besonders berücksichtigt werden können.

Die Oberstufe offeriert ein sehr breites Angebot von Kursen, die auch für sehr kleine Gruppen durchgeführt werden. Ein engmaschiges System von Tutoren begleitet die Lernorganisation.

Dies alles wird durch die herausragenden äußeren Rahmenbedingungen unterstützt, beginnend mit Raumausstattung und Mobiliar. Hinzu kommt eine exzellente Medienausstattung. Das Schulgeschehen vollzieht sich in einer anerkannten Architektur, bestimmt von der Idee des Raums als „drittem Pädagogen“.

Zum anderen ist die Schule ein traditionelles Gymnasium:
Schüler erwerben in internen Prüfungen die gängigen Schulabschlüsse. Die Laufbahn führt über die Abschlüsse der Sekundarstufe I hin zum Abitur bzw. Fachabitur gemäß den ministeriellen Vorgaben. Der Unterricht folgt inhaltlich den Richtlinien des Landes NRW, und die Lehrerschaft hat die entsprechenden staatlichen Examina abgelegt. Das Abitur kann in der gängigen oder in zweisprachiger Form abgelegt werden.