EaF/DaF

Eine so international zusammengesetzte Schülerschaft wie die unsere bringt es zwangsläufig mit sich, dass eine Reihe von Schülern kaum oder gar keine Kenntnisse in Englisch oder Deutsch hat, wenn sie zu uns kommen. Beide Sprachen sind indes an der IFK Unterrichtssprachen oder zumindest Kernfächer. Es ist daher herausragend wichtig, solchen Schülern schnellstmöglich ein Maß an Sprachkompetenz zu vermitteln, das sie in die Lage versetzt dem Unterricht folgen zu können. Dies verlangt Lernangebote, die sich an ihrem individuellen Kenntnisstand orientieren und das Lerntempo jedes einzelnen Schülers berücksichtigen. Solche Lernangebote bündeln wir in unseren „Englisch als Fremdsprache“- und „Deutsch als Fremdsprache“-Programmen.

Im Regelfall stimmen sich die Klassenlehrer/innen nach ersten Eindrücken vom jeweiligen Schüler und einem kurzen mündlichen und schriftlichen Test mit den in den Programmen eingesetzten Spezialisten ab und ordnen den Schüler dann der passenden Gruppe zu. Die Größe der Gruppen variiert, sie sind aber stets klein; wo notwendig, wird auch Einzelunterricht erteilt.

Erstes Ziel der Programme ist es, den Schülern die alltägliche Kommunikation zu ermöglichen. Dann werden sie zügig an das für den Fachunterricht notwendige Niveau herangeführt. Es ist von besonderer Bedeutung, den Schülern sehr schnell die Angst vor dem Gebrauch der fremden Sprache zu nehmen. Den „Rest“ besorgen im Übrigen die Mitschüler – es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie rasch sich unter Schülern unterschiedlichster Muttersprachen eine gemeinsame Kommunikationsebene findet.